Wie gehen wir vor?
Ihr Unternehmen verkaufen: unsere Prozessbegleitung
Fischer | Konrad aus Münster in Nordrhein-Westfalen begleitet seit über 15 Jahren Gesellschafter deutschlandweit bei M&A-Prozessen – beim Verkauf sowohl an strategische Käufer als auch an Finanzinvestoren im Private-Equity-Umfeld. Die Bezeichnung M&A steht für Mergers & Acquisitions und ist ein Oberbegriff für Transaktionen von Unternehmen (Kauf, Verkauf und Integration).
Unsere Leistungen für einen erfolgreichen Unternehmensverkauf erstrecken sich über den gesamten Transaktionsprozess. Durch unsere langjährige Expertise in der Begleitung von Transaktionen haben wir gelernt, dass kein Unternehmensverkauf dem vorherigen gleicht. Aus diesem Grund variieren die Schritte stets von Fall zu Fall. Wir machen uns gerne mit Ihnen an die Arbeit und gehen den Prozess gemeinsam an:
Unsere Mandate reichen vom inhabergeführten Handwerksbetrieb bis zur internationalen Unternehmensgruppe – der Schwerpunkt liegt im deutschen Mittelstand.
Häufigster Anlass eines Unternehmensverkaufs ist die Nachfolge. Unser Schwerpunkt liegt auf der externen Nachfolge – dem Verkauf an die eigene Geschäftsführung (MBO), an einen einsteigenden externen Manager (MBI) oder an strategische Käufer und Investoren.
In 3 der veröffentlichten Verkaufsmandate saß die Käuferseite im Ausland – darunter die Niederlande, Norwegen und die USA.
Exit Readiness: Verkaufsfähigkeit herstellen
- Durchführung detaillierter Voranalysen
- Herstellung der Exit Readiness, nachhaltige Wertsteigerungen
- Herleitung einer individuellen Equity Story
- Anfertigung von umfassenden Transaktionsunterlagen
Passgenaue Käuferansprache im Mittelstand
- Formulierung eines spezifischen Käuferprofils
- Suche nach potentiellen Käufern
- Kontaktaufnahme und Interaktion mit dem/den Interessenten
Kaufpreisverhandlung und Due Diligence
- Kaufpreisverhandlung
- Datenraummanagement
- Koordination der obligatorischen Due Diligence Prüfung
- Synchronisierung aller notwendigen Transaktionsschritte
Warum Fischer | Konrad?
Erfolgreiche Unternehmensverkäufe: Referenzen & Case Studies
Da die Vorbereitung des Prozesses komplex und die Interessen der Käufer nicht immer leicht zu erkennen sind, empfiehlt es sich, für die Prozesssteuerung im Unternehmensverkauf einen erfahrenen Berater hinzuzuziehen. Fischer | Konrad aus dem westfälischen Münster hat ein breites Netzwerk aus Private Equity Investoren und strategischen Investoren und starke Expertise im Bereich Corporate Finance und Unternehmensbewertung. Profitieren Sie von über 15 Jahren Erfahrung aus zahlreichen erfolgreichen Transaktionen:
Was ist mein Unternehmen wert?
Unternehmenswert beim Unternehmensverkauf
Fischer | Konrad bietet im Bereich der Unternehmensbewertung umfangreiche Leistungen an – von der Wertanalyse bis zum Gutachten nach IDW S 1. Lesen Sie mehr über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bewertungsverfahren.
Multiplikatoren beim Unternehmensverkauf: Komplexitätsreduktion durch Daumenregeln
Bei Unternehmenstransaktionen spielt die Unternehmensbewertung eine herausragende Rolle. Während insbesondere vor Gericht und bei steuerlichen Fragestellungen in der Regel eine objektivierte Unternehmensbewertung auf Basis von detaillierten Discounted-Cashflow-Verfahren verwendet wird, begegnet man gerade im M&A-Umfeld häufig sogenannten Multiplikatoren (Englisch: multiples).
Hierbei wird der Verkehrswert ermittelt, indem auf eine unternehmensspezifische Kennzahl, häufig etwa den Umsatz oder das Betriebsergebnis (EBIT oder EBITDA) ein Vervielfältiger, der sogenannte Multiplikator, angewendet wird. Multiplikatoren lassen sich aus verschiedenen Quellen ermitteln, etwa kapitalmarktgetrieben oder aus Expertenschätzungen. Die meisten strategischen Käufer und Private Equity Häuser haben eigene Vorstellungen, welche Multiplikatoren sie in welcher Branche und bei welchen Rahmenbedingungen zu zahlen bereit sind.
Enterprise Value zu Kaufpreis: Die Kaufpreisüberleitung als kleiner Hebel
Entscheidender Bestandteil der Kaufpreisermittlung mit Hilfe von Multiplikatoren ist die Überleitungsrechnung vom Gesamtunternehmenswert (Englisch: enterprise value) zum Kaufpreis (Englisch: purchase price), bei der so mancher Verkäufer ins Straucheln gerät. Häufig werden Unternehmen virtuell oder tatsächlich „cash-and-debt-free“ verkauft: Hierbei wird angenommen, dass alle im Unternehmen vorhandenen Barmittel und Schulden beim Verkäufer verbleiben.
Obwohl relativ klar definiert, wird häufig erst spät im Prozess verhandelt, welche Bilanzpositionen als Barmittel zu interpretieren sind, welche als Schulden, was in das Working Capital gehört und was als repräsentatives Niveau des Nettoumlaufvermögens anzusetzen ist (target working capital).
Normalisierungen bei Umsatz und EBIT: Der große Hebel
Wesentliche Grundlage für die Anwendung des Multiplikators ist die entsprechende Basis, also z.B. der Umsatz oder das Betriebsergebnis (EBIT oder EBITDA). Dabei werden typischerweise einerseits Durchschnittswerte angewendet, andererseits werden die bilanziellen Werte um nicht nachhaltige Bestandteile normalisiert.
Jedoch werden teilweise in der Anfangsphase einer Transaktion bei festgelegten Multiplikatoren zunächst die nicht normalisierten, bilanziellen Werte für die indikative Kaufpreisermittlung herangezogen. Im Verlauf des Transaktionsprozesses schlagen potentielle Käufer dann auf Basis von ermittelten Schwachstellen umfangreiche Normalisierungen vor.
Was zählt beim finalen Kaufpreis wirklich?
Sind die unterschiedlichen Hebel und Kaufpreisanpassungen transparent und allen Beteiligten verständlich, ist es nach unserer Erfahrung unerheblich, wie letztendlich ein Kaufpreis rechnerisch konstruiert wird. Entscheidend ist, dass keine Hintertüren für Kaufpreisanpassungen unerkannt bleiben, die spät im Prozess vom Käufer vorgebracht werden.
Wozu Prozessbegleitung?
Kaufpreisoptimierung beim Unternehmensverkauf
Die Optimierung des Kaufpreises hat aus Sicht des Verkäufers verschiedene Säulen:
(1.) Kenntnis der Profile und Motivationen von Käufern und Verkäufern, (2.) saubere Vorbereitung der Transaktion, (3.) Investoren-Netzwerk und Verhandlungstaktiken.
Was Käufer im Mittelstand suchen
Die Gründe für M&A Transaktionen sind sehr vielfältig und vom Einzelfall abhängig. Auf der Verkäuferseite finden sich häufig Unternehmen, denen es an einer geeigneten internen Unternehmensnachfolge mangelt oder die sich mit einer strukturellen Veränderung ihres Wettbewerbsumfeldes konfrontiert sehen. Die Interessen des Verkäufers sind dabei nicht nur finanzieller Natur.
Die Käuferseite teilt sich in der Regel in strategische und finanzielle Investoren auf, wobei die Grenzen hier teilweise verschwimmen. Strategische Investoren betrachten den Kauf als eine langfristige Investition mit dem Ziel zu wachsen. Auch Finanzinvestoren, wie beispielsweise Unternehmen der Private-Equity-Branche (z.B. Family Offices), können den Unternehmenskauf als Erweiterung ihres bestehenden Portfolios erachten.
Exit Readiness: So bereiten wir Ihr Unternehmen verkaufsfähig auf
Obwohl der Kaufpreis für ein Unternehmen eigentlich für das Zukunftspotential gezahlt wird, bestimmt sich der Preis zunächst nach dem aktuellen Zustand des Unternehmens. Um die Startvoraussetzungen zu schaffen, muss das Transaktionsobjekt sauber abgegrenzt und die Verflechtungen mit dem Privatumfeld der Eigentümer entstrickt sein.
Der Transaktionsberater entwickelt gemeinsam mit dem Unternehmen eine sogenannte Equity Story, d.h. eine Unternehmensgeschichte, die den aktuellen Zustand konsistent in die Zukunft des Marktumfeldes fortschreibt. Die Finanzanalysen werden in einem sogenannten Informationsmemorandum zusammengefasst, das die Basis für die initialen Kaufpreisverhandlungen bildet.
Verhandlungsstärke aus Bewertungstiefe
Um bei den Kaufpreisverhandlungen das Steuer nicht aus der Hand zu geben, ist eine gute Vorbereitung wertvoll. Dafür ist einerseits das Verständnis für die von potentiellen Interessenten vorgelegten Angebote notwendig. Im weiteren Transaktionsprozess ist es darüber hinaus von großem Vorteil, wenn erforderliche Unterlagen bereits beschafft und die wichtigsten Analysen bereits erstellt sind. Diese Vorbereitung kommt bei uns aus der Bewertungspraxis: Wer den Unternehmenswert selbst hergeleitet hat, erkennt im Angebot eines Käufers, an welcher Stelle eine Normalisierung oder die Kaufpreisüberleitung den Preis bewegt, und kann dagegenhalten.
Wie lange dauert ein Verkauf?
Der Transaktionsprozess bei Fischer | Konrad
Der Mergers & Acquisitions-Prozess kann bis zum Vollzug des Kaufvertrags grob in drei übergeordnete Phasen untergliedert werden: die Vorbereitungsphase, die Investorensuche und die Transaktionsphase.
Fischer | Konrad bietet zu jeder Phase eines M&A Projektes wertvolle Unterstützung und trägt damit nachhaltig zum Erfolg Ihres Unternehmensverkaufs bei. Insgesamt rechnen wir für einen Verkaufsprozess mit einem Zeitraum von etwa 8 bis 12 Monaten.
Der tatsächlich benötigte Zeitrahmen ist jedoch stark vom Einzelfall und den entsprechenden Rahmenbedingungen abhängig. Eine langfristig geplante Vorbereitung erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen zügigen und erfolgreichen Ablauf der Transaktion.
1. Phase: Vorbereitung und Exit Readiness
Die Vorbereitungsphase beginnt mit der Kontaktaufnahme zwischen Ihnen als Unternehmer und uns als erfahrenem Mergers & Acquisitions-Berater. In dieser Phase definieren wir mit Ihnen die Strategie, die Ziele und die Kernkompetenzen des zum Verkauf stehenden Unternehmens. Zusätzlich führen wir eine überschlägige Unternehmensbewertung durch. Für die Herstellung der Investor Readiness und die Anfertigung der notwendigen Unterlagen rechnen wir typischerweise mit ca. 3 Monaten.
2. Phase: Käuferansprache & LOI
Die Investorensuche beginnt mit der Aufstellung einer sogenannten Longlist potentieller Investoren. Die erste Ansprache erfolgt anonym durch Fischer | Konrad. Bei anhaltendem Interesse des Käufers wird eine Geheimhaltungsvereinbarung (non disclosure agreement, NDA) unterzeichnet. Danach folgt eine erste Verhandlungsrunde, zu deren Abschluss der Käufer zur Abgabe eines Letter of Intent (LOI) aufgefordert wird.
3. Phase: Due-Diligence und Signing
Wenn das unverbindliche Angebot im Rahmen der zuvor definierten Preisvorstellungen liegt, beginnt die Due-Diligence-Prüfung. Parallel dazu finden meist intensive Verhandlungen über den tatsächlichen Kaufpreis statt. Enden beide positiv, wird ein Kaufvertrag (share purchase agreement) verhandelt und die Transaktion wird durch Signing und Closing rechtskräftig.
Begleitung in allen Phasen des Verkaufs
Unternehmenstransaktionen nehmen in den letzten Jahren eine immer wichtigere Rolle ein. Daher ist es sowohl für Käufer als auch für Verkäufer sinnvoll, einen Mergers & Acquisitions Berater hinzuziehen. Dadurch wird der Unternehmer nicht zu sehr aus dem Alltagsgeschäft gerissen und kann das Tagesgeschäft weiter optimal betreuen.
Häufige Fragen


























